Nachricht vom 30. Juni 2011

Kirche im Gespräch mit Dr. habil Iris Gniosdorsch

KUNST IN DER KIRCHE
DEKORATION ODER PROVOKATION?

Sonntag, 17. Juli 2011

10:00 Uhr, Kurzgottesdienst mit Pfarrer Johannes Dress

10:30 Uhr, Vortrag - Dr. habil Iris Gniosdorsch, anschließend Aussprache

Die Grenzen des Sagbaren

Kunst und Kirche hatten in ihrer Geschichte immer das eigentlich unlösbare Problem, wie von einem Gott zu sprechen sei, der einem Bilderverbot unterliegt. Die Lösungen dieses Paradoxons sind überraschend und mannigfaltig, sie zeugen von Klugheit und Kreativität. Heute erlauben sie bei genauer Betrachtung ein tiefes Hinabsteigen in den Glauben, in die Unauslotbarkeit Gottes und die Menschwerdung seines Sohnes. Jedes Bild, jedes Wort war und ist „Spur Gottes“ in der Welt. Wer Augen hat, der kann sehen, wer Ohren hat, der kann hören.
Privatdozentin Iris Gniosdorsch baut in verständlicher Rede Brücken zu den Bildern über die Jahrhunderte hinweg. Aber auch zu den zeitgenössischen Werken eröffnet sie oft überraschende Zugänge, so dass der Blick auf Gott und seinen Sohn eine neue religiöse und menschliche Qualität erreichen kann.

Der Eintritt ist frei!
Achim Behrens Dr. Iris Gniosdorsch wurde 1959 in Gleiwitz geboren. Sie arbeitet als Lehrerin an zwei Gymnasien in Frankfurt/M. und als Privatdozentin an der Justus-Liebig-Universität in Gießen.