Predigten

Auf dieser Seite finden Sie Predigttexte, die Sie zum entspannten Offline-Lesen auf Ihren Rechner herunterladen können. Die Texte sind chronologisch absteigend nach ihrem Erscheinungsjahr sortiert.

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2011

2010

Dreiteilige Predigtreihe zum neuen Leitbild "Gemeinsam Gemeinde sein":


2009

2008

2007

Predigtreihe zum 400. Geburtstag von Paul Gerhardt

2006

2005

2004

Predigtreihe zum "Vaterunser"

2000

Vorwort zu der Predigtreihe "Die zehn Gebote"

Ein Wochenmagazin fragte auf der Titelseite zum Jahreswechsel 1999/2000 und damit zu Beginn des neuen Jahrtausends: "Wo bleibt die Moral?" Gleichzeitig war Mose mit den zehn Geboten auf zwei Gesetzestafeln abgebildet.

Die zehn Gebote sind über 3000 Jahre alt, kurz und knapp gehalten und standen nie außer Frage. Doch sind sie jetzt ins Wanken geraten? Werden sie als moralische Istanz noch akzeptiert? Was ist gut oder böse? Wonach sollen wir uns richten? Was gilt eigentlich noch, wenn jeder sich seine eigene Religion selbst zurechtbastelt, wenn jeder seinen eigenen Glauben hat?

Die Idee, eine Predigtreihe über die zehn Gebote anzubieten, hatte ich schon früher. Doch ein Kirchenvorsteher hat mich von sich aus angesprochen, ob nicht auch bei uns einmal über ein Thema an mehreren Sonntagen verteilt gepredigt werden könnte. Ich nahm diesen Vorschlag gerne auf und so entstand im ersten Halbjahr 2000 diese Predigtreihe.

Über das erste Gebot habe ich zwei Predigten gehalten und das neunte und zehnte Gebot wurden zusammengefaßt, so dass insgesamt zehn Predigten vorliegen. Der Wortlaut der Gebote aus 2. Mose 20 sowie die Erklärung Martin Luthers im Kleinen Katechismus in der leicht revidierten Fassung stehen jeweils vor der Predigt.

Im Laufe der Predigtreihe wurde die Zahl der Gottesdienstbesucher immer größer, die gern die Predigt noch einmal nachlesen wollten. So haben wir nach der dritten Predigt mit dem Kopieren aufgehört und darauf verwiesen, dass am Ende alle Predigten in einer Sammlung erscheinen werden.
Nun liegt sie vor. Ich habe die Predigten so belassen, wie sie gehalten wurden. Die Rede ist auch die Schreibe, um den Eindruck des Hörens nicht zu verwischen. Etwaige stilistische Mängel des gedruckten Wortes sind deshalb in Kauf zu nehmen.

Wenn die Predigten Orientierung bieten und zum eigenen Nachdenken anregen, haben sie ihr Ziel schon erreicht. Aber vielleicht greift auch die eine oder andere Gruppe (Jugendkreis, Hausbibelkreis, Frauenkreis, Seniorenkreis) zu diesem Heft, um einen Einstieg für ein aktuelles Thema zu finden. Und wenn ich Rückmeldungen bekomme oder Nachfragen, dann wird es mich am meisten freuen. Denn auf diese Weise treten Prediger und Gemeinde in ein Gespräch, das ich mir schon so oft erhofft habe.


Sonntag, 25.06.2000
Am Gedenktag der Augsburgischen Konfession
Johannes Dress